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6.7.2009 von Michael Winkler.
Treffen Wettervorhersagen zu? Meistens, oder? Passieren wegen Verkehrsampeln weniger Unfälle? Ja, klar! Wurde die Cheops-Pyramide von Cheops erbaut? Na von wem denn sonst!
Mal ganz ehrlich - wie oft haben Sie sich was gewünscht? Von Ihrem Partner, von Gott, von wem auch immer. Und wie oft gings in Erfüllung? Wenn ich schätzen darf: im großen und Ganzen deutlich häufiger als die Wettervorhersage eintritt. Trotzdem vertrauen Sie eher auf die Wettervorhersage anstatt sich Wetter zu wünschen. Schön blöd ![]()
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5.11.2007 von Michael Winkler.
Wir sind ja sowas von bescheuert!
Da gibt es Wege, um den Schlaf produktiv zu nutzen, und was sagen wir uns? “Das klappt doch eh nicht, wir brauchen das sowieso nicht”. Anstatt es einfach mal zu probieren.
Da gibt es Wege, pro Arbeitstag mehrere Bücher zu lesen, und was sagen wir uns? “Das klappt doch eh nicht, wir brauchen das sowieso nicht”. Anstatt es einfach mal zu probieren!
Da gibt es Wege, nebenher mühelos Sprachen zu lernen, und was sagen wir uns? “Das klappt doch eh nicht, wir brauchen das sowieso nicht”. Anstatt es einfach mal zu probieren, verdammt nochmal!
Wir sind ja sowas von bescheuert, und Recht haben wir damit!
(Für Widersprecher: Luzides Träumen, Speed Reading, Birkenbihl; Google fragen)
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27.7.2007 von Michael Winkler.
Ich war noch nie auf der Route 66. Ich durfte noch nicht die Landschaft genießen, diese Sonne hat noch nie meine Haut verbrannt, kein Adler ist dort über mich hinweggeflogen und hat nach seinen Artgenossen geschrien. Trotzdem weiß ich, daß es auf der Route66 Unebenheiten gibt, die zuweilen sehr schmerzhaft, und ganz und gar real sind.
Genauso real wie die tausende Kinder in Asien, die in der virtuellen Umgebung “Everquest” sitzen, an einer ganz bestimmten Stelle, und immer und immer wieder, 16 Stunden pro Tag, dieselbe “Spielfigur” verprügeln, ihr alle virtuellen Gegenstände abnehmen und diese der “Spielfigur” eines skrupellosen Geschäftsmanns geben. Dieser verkauft die virtuellen Gegenstände anderen Teilnehmern der virtuellen Umgebung, aber gegen reales Geld.
Er tut dies, weil er eine Lücke im System gefunden hat, und diese ausnutzt. Solch einen findigen Geschäftsmann findet sich jederzeit, für jede virtuelle Umgebung, für jedes Spiel. Es ist die Natur des Menschen solche Lücken zu finden sobald es einen Vorteil, oder auch nur ein leichteres Leben, verspricht. Denn Freiheit endet da, wo die Freiheit des Anderen beginnt: mitten in der Grauzone. Und da, nämlich in der Grauzone, findet die eigentliche Schlacht statt.
Verstanden? Nochmal langsam:
Nur weil Everquest ein “Spiel” ist, das als “virtuelle” Umgebung über das “Internet” funktioniert, heißt das noch lange nicht, daß es darin keine mittelalterlichen Probleme wie Kindesmißbrauch und Sklavenarbeit geben kann.
Willkommen im gleichen Krieg, aber auf einem virtuellen Schlachtfeld. Willkommen in der neuen alten Welt.
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17.6.2007 von Michael Winkler.
Und dann war da dieser Mann, er hatte sich gerade ein paar neueste Laufschuhe gekauft, und probierte sie aus. Er joggte durch den Wald, den Kiesweg herunter und über die Brücke. Die Vögel zwitscherten und eine laue Brise kühlte seinen Schweiß. Er fühlte sich wunderbar. Da lief ihm ein guter Freund über den Weg, der ebenfalls joggte. Sie begrüßten sich und der Mann schlug vor, denselben Weg zurückzulaufen, weil er doch so schön gewesen wäre.
“Ich kann da nicht laufen”, antwortete der Freund, ” ich jogge barfuß, und die Kiesel sind so spitz”. Da beide ungefähr dieselbe Schuhgröße hatten, bot ihm der Mann kurzerhand seine neuen Schuhe an und selbst ein bisschen barfuß zu laufen. Er bückte sich um die Schuhe auszuziehen. “Nein, deine Schuhe passen mir nicht”. Überrascht bat ihn der Mann es doch erst einmal zu probieren.
“Wieso soll ich deine Schuhe probieren?” fragte der Freund, “Es gibt noch andere schöne Wege, und barfuß laufen hat sich bewährt!”.
Wenn man sich selbst weiterentwickelt, sei es durch einen Kurs, eine Erfahrung oder auch nur durch eine Erkenntnis, so legt man sich bessere Laufschuhe zu für seinen Lebensweg. Man kommt schneller voran, kann damit unbekannte, bessere Wege gehen, schnellere Wege, und schönere. Immer wenn man so einen Weg betritt, läßt man ein paar der Seinen hinter sich, denn sie haben keine neuen Laufschuhe, und können diese Wege nicht gehen. Die Wenigsten lassen sich überreden, sich selbst Schuhe zu kaufen.Doch was ist der Ausweg? Aufzuhören neue Wege zu gehen? Selbst wieder barfuß zu laufen?
Ich habe zwei paar Schuhe: ein einfaches Paar, schon ausgetreten, die mich viele Jahre begleitet haben - das benutze ich mit den Meinen; und ein neues Paar, perfekt gefedert und robust, für die neuen Wege - wenn ich allein jogge.
Und ich lerne Autofahren. Damit irgendwann niemand mehr - selbst gehen muß.
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8.5.2007 von Michael Winkler.
Endlich, endlich werde ich gelassen! atmete ich auf. Endlich versiegt die Wut, endlich der Ärger; endlich Ruhe…
Jaja, es war schon schlimm, jung zu sein. Nicht zu wissen wo mein Platz ist, was meine Aufgabe. Und es war schlecht für das Ego - jeder schien alles besser zu wissen!
Darum habe ich mir Prinzipien und Werte zurechtgelegt, um das Eine und das Andere zu erklären, und um bei Handlungsbedarf nicht immer stundenlang in mich gehen zu müssen. Jeder Satz an Prinzipien und Werten hat die Eigenschaft, daß er das Rauschen am Rande, das für die Zielfindung nicht wesentlich ist, ausblendet. So ein Rauschen sind vielleicht die Meinungen der anderen Leute, Erscheinungen, die oberflächlich mit einer wichtigen Sache zu tun haben etc pp.
Je länger wir an seinen Werten und Prinzipien feilen, desto effizienter werden wir im Ausblenden des Rauschens, und die Dinge gehen besser von der Hand. Früher oder später bekommen wir regelrechte Scheuklappen, die alles, was nicht mit unseren Werten und Prinzipien zu tun hat, ausblendet.
Und dann finden uns an einer Stelle, an der vielleicht einiges nicht perfekt läuft, aber an der wir uns ganz wohl fühlen mit uns selbst. Ein “lokales Maximum” würden die Mathematiker sagen. Und da lassen wir uns nieder.
Dummerweise erreichen wir diese Stelle irgendwo in der Mitte des Lebens, und nicht am Ende. Unser Leben geht also weiter, und wir hängen in diesem lokalen Maximum fest. Es passt uns immer weniger und weniger, in kleinen Häppchen, unterhalb der Notwendigkeit zu handeln. Dann läuft das Eine schief, dann das Andere, und irgendwann werden wir gezwungen, unsere Werte und Prinzipien anzupassen, sei es durch einen Schicksalsschlag, oder eine ungünstige Entwicklung. Es ist wie verhext - wir bauen uns ein Wertesystem auf um uns zurechtzufinden in dieser Welt; und genau zu dem Zeitpunkt wo wir glauben, jetzt haben wir’s, jetzt können wir endlich richtig loslegen, müssen wir alles überdenken, steht alles zur Disposition, und kommt der Zweifel wieder. Der Zweifel! Wie ich es hasse zu zweifeln!
Ich habe mir Erfahrungs-Stufen gebaut. Immer wenn ich eine Stufe erlangt habe, habe ich die vorigen Stufen als gegeben, wahr und richtig hingenommen - schließlich war es mir ja möglich, mit der inneliegenden Kenntnis weiterzuarbeiten, also muß ja etwas wahres dran sein! Ich habe also immer aus der aktuellen Summe der Erfahrungen heraus die nächste Stufe gebaut. Sicher haben sich in den ersten Stufen, als ich noch nicht so gut war im Stufen bauen, Fehler eingeschlichen. Und sicher habe ich (deshalb) weite Teile dieser Erfahrungstreppe in die falsche Richtung gebaut.
Aber weil ich auch Bewertungen anhand meiner eigenen Werte und Prinzipien durchführe (die das Resultat meiner Erfahrungstreppe sind), mache ich bei der Bewertung meiner Erfahrungstreppe von Vorneherein ein Systematischen Fehler - ich will so tun als ob ich objektiv bin, aber ich kann es gar nicht sein! Ich bin imer noch ich!
Aber wir müssen regelmäßig einmal unseren Erfahrngsschatz von der Seite beleuchten! Objektiv! Wie können wir sonst sicher sein, die nächsten Stufen in die richtige Richtung zu bauen? Die Welt wandelt sich so schnell, sie hat sich mit ziemlicher Sicherheit schon unter unserer langen langen (und bequemen!) Treppe der Erfahrung weiterbewegt. Und zwar außerhalb der Scheuklappen unser eigenen Prinzipien, Werte und Erfahrung. Da existieren Teile der Welt, die wir fälschlicherweise ausgeblendet haben, und die nun unsere Scheuklappen enger drücken. Bis schließlich die ganze Welt außerhalb liegt, und uns nichts bleibt außer uns selbst.
Es hilft nichts - wir müssen zweifeln, und zwar an unseren innersten Werten und Prinzipien, an unseren Erfahrungen, und an uns selbst. Das bremst uns unglaublich herunter und ist äußerst unangenehm, aber es hilft nichts. Nur so, wenn wir uns nicht allzu sicher sind, sind wir fähig, ein kritisches Wort gegen unseren eigenen Erfahrungsschatz zu führen. Durchsichtige Scheuklappen, sozusagen.
Ich hasse den Zweifel, insbesondere den an mir selbst; aber er muß sein; schließlich will ich leben.
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11.4.2007 von Michael Winkler.
Phantasie ist ne dolle Sache; da kann man Sachen erleben, die würde man real nie erleben: Drachen töten, den Himalaya besteigen, nackt durch die City laufen,…
Aber was passiert, wenn ich mir Sachen erträume, die ich erleben sollte? z.B. habe ich mir schon mal vorgestellt, eine bestimmte Klausur an der Uni zu bestehen, und zwar mit jeder Einzelheit. Das Gefühl, wenn man den Prüfungsraum verlässt und Richtung Caffeteria läuft; die Freude, neben meiner Matrikel-Nummer eine gute Note zu sehen, das federleichte Gefühl am Abend, nach 3 Tequillas und einer scharfen Blonden,… Danach hatte ich keine Lust mehr auf die Klausur zu lernen; denn ich hatte ja schon alles in meiner Phantasie erlebt, und zwar mit den bestmöglichen Details, mehrfach hintereinander in immer tolleren Versionen. Da hat die Realität gar keine Chance. Und natürlich bin ich Vollgas durch die Klausur gerasselt. Am darauffolgenden Abend kam was kommen mußte - ich habe mich im Zimmer eingeschlossen und mir vorgestellt, wie es hätte sein können.
Die Realität hat keine Chance gegen Träume. Darum sollte man nicht zuviel träumen. Oder besser: nicht zuwenig leben ![]()
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30.3.2007 von Michael Winkler.
Neulich fragte mich jemand “Herr Winkler, sind Sie Christ?” Glaube ich an die christliche Lehre, die christlichen Glaubenssätze, Jesu als Gottes Sohn, die Auferstehung von dem Tod, Himmel und Hölle und der ganze Rest? Ja, tu ich. Glaube ich an “den Gott”? Ja nun, das ist so ne Sache.
Es gibt eine Kraft, die allmächtig ist, die in allem wirkt und durch die wir wirken. Deren Abbild wir sind, und deren Geschöpfe. Deren Kinder wir sind, also auch Jesu Christ. Aber - handelt es sich dabei um eine Einheit? Ist es ein Bewußtsein das uns steuert, oder vielmehr die Gesamtheit des Universums, das wir in letzter Instanz (und zu winzig kleinem Anteil) mitsteuern?
Nicht mal die Kirche ist sich da sicher! Drei Aspekte ein und desselben Wesens - der Vater, der Sohn, und der Heilige Geist, kurz Dreieinigkeit - das ist doch so ein Notbehelf; eine Zusammenfassung mehrerer Aspekte, die sich sonst nicht vereinen lassen, zu einem Begriffsobjekt, über das wir sprechen können.
Wenn ich sage “mein Gott ist das Universum”, so ist das nicht weniger Notbehelf. Ich sage damit, daß jedes einzelne Fitzelchen des Universums ein Teil Gottes ist, und Gott in jedem einzelnen Fitzelchen des Universums einen Ableger hat. Einerseits bedeutet das zwar, daß es im Endeffekt keinen losgelösten Teil des Universums gibt, den wir eineindeutig als “den Gott” bezeichnen können, weil nach meiner Auffassung Gott per Definition überall ist. Und natürlich, es klingt nach Druidenreligion, Gaia-Theorie und Buddhismus.
Andererseits (wo habe ich das gelesen?) Gott durchdringt alles. Gott weiß alles. Gott wirkt im allem und vor allem - Gott ist nicht fassbar. Weder teilweise noch in seiner Ganzheit. Naja, gerade wie das Universum. Außerdem - wenn Gott und Universum eins sind, bedeutet “Kind des Universums” auch gleichzeitig “Kind Gottes”, und das klingt doch sehr christlich.
Im Endeffekt bin ich mir also einig mit der christlichen Kirche - ich benutze lediglich eine andere Sprache. Puh - Glück gehabt. Endlich weiß ich warum ich Kirchensteuer zahle.
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26.3.2007 von Michael Winkler.
Werden wir zuerst von Nanobots überrannt, oder finden wir zuerst den Quantencomputer? Die essentielle Frage der Menschheit. Wenn wir zuerst mit den Nanobots fertig sind, laufen wir Gefahr, von diesen gefressen zu werden. Wenn wir zuerst den Quantencomputer erfinden, wird es auch nicht einfacher. Und die Außerirdischen, ja die können wir sowieso vergessen.
Aber was machen wir jetzt? Werden wir aufhören, an Nanobots zu forschen? Werden wir aufhören, die Computerleistung zu steigern? Wohl kaum. Wenn das MIT einen funktionierenden Nanobot baut, wird IBM den verkaufen wollen, und intel wird ihn besser machen wollen. Dann haben wir das Problem. Dasselbe gilt für den Quantencomputer (hat IHR PC denn genügend Rechenpower?)
Das ist alles wirklich seehr frustrierend.
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8.3.2007 von Michael Winkler.
… desto einfacher läßt er sich lahmlegen.
Das liegt an der Menge an Einzelteilen. Je komplexer, desto mehr. Und jedes EInzelteil ist ein Angriffspunk, an dem man Ansetzen kann. Denken Sie an Software, internationales Recht die Rechtsprechung ganz allgemein! Wieviel Rechtsanwälte braucht es, um bei einem Prozess die Lücke zu finden? Für jedes Recht gibts ein Hintertürchen.
Wieviel verliert der Steuerstaat an Steuerbeuger? Da gibt es diese Firma, ein großer deutscher Milchproduzent, die machen in Hamburg ein Werk zu, und eröffnen in Ostdeutschland ein neues, mit EU-Geldern. Natürlich ist die Schließung steuerwirksam, und die EU-Gelder steuerfrei. Es ist eine Frage der Argumentation, ob man die Gelder bekommt ode rnicht.
Oder Autoelektrik?!? In ihrem Wahn, alles billiger, langlebiger zu machen, verringern Automobilhersteller die Anzahl der mechanischen Teile - um stattdessen elektrische einzubauen. Die mechanischen Bauteile sind aber ausgereifter, leichter zu ersetzen und zu reparieren. Und so schießt mit jedem neuen Chip die Anzahl der möglichen Fehlerquellen um das millionenfache nach oben. Neulich hat der Bord-Computer meines Lieblingsspielzeugs gemeint, er müsse bei Tempo 200 ABS und ESP ausschalten. Fehlerortung Fehlanzeige - “sporadischer Fehler irgendwo in der Elektrik”. Na dann warten wir aufs nächste Mal.
Und wie ist das mit Software-Projekten? Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, daß prozentual mehr ISO 9000-Projekte scheitern als nicht-zertifizierte? Ist ja auch logisch - schließlich - wird jede Software nur einmal geschrieben, ISO 9000 soll jedoch die Reproduzierbarkeit erhöhen! Ich habe schon gesehen, wie in eigentlich gut laufenden Projekten “Regeln zum besseren Controlling und erhöhten Transparenz” eingeführt wurden, was sich toll anhört. Wenn aber als Software-Entwickler nun mal meine Stärken nicht in diesen Bereichen liegen, tue ich mich damit schwer, und ich mache Fehler. Und die Tagesarbeit, das Programmieren, bleibt liegen. Und sowieso - wieviel versteht der Manager vom Software-Programieren? Wenn er nicht anfangen will zu programmieren, wieso will er denn genau (”reproduzierbar”) wissen was ich tue?
Die Binsenweisheit die eigentlich jeder weiß: erhöhe die Anzahl der Einzelteile, und du gefährdest das System. Es kann sich keiner rausreden. Jeder von uns hat schon mal ein elektrisches Gerät reklamiert, und jeder von uns hat sich schon mal über das Steuerrecht beklagt. Wir wissen wo das Problem liegt und wie es entsteht. Also hört auf zu jammern und werdet tätig!
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6.3.2007 von Michael Winkler.
Information ist die Grundsubstanz unseres Universums. Wäre zuviel / zuwenig Information im Weltall, dann würde es boom machen. Hat mit der Entropie und schwarzen Löchern zu tun, mit der String-Theorie, Heimsche Feldtheorie und was noch alles - weiß der Geier. Fakt aber ist, daß die Nicht-Substanz des abstrakten, vom heutigen Computer-Hype geprägten Begriffs der Information und die quasi anfaßbare Materie der Physik eine gemeinsame, messbare Grenze haben. Das ist doch mal was! Na das freut mich als Computer-Fuzzi doch gewaltig!
Stellen Sie sich vor, dann ist es sogar möglich, einfach durch die Anhäufung von Information - ein schwarzes Loch zu generieren! Ist auch wirklich so, echt wahr!
Freilich hat die Sache einen Haken: der Speicher, in dem die Information gespeichert werden müßte, wiegt immer mehr als die Information selbst. Das bedeutet also - völlig egal wie viele Informationen in einer einzelnen Bild-Zeitung drin steht - bevor die Information zum schwarzen Loch wird, werden es die Bild-Zeitungen, auf denen die Informationen stehen. Da wiegen die Bild-Zeitungen dann also schwerer als alle Informationen der Welt zusammengenommen.
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