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4.3.2007 von Michael Winkler.
Da habe ich endlich mal wieder ein wenig Zeit gefunden, ein paar Kurven zu trainieren, und dann das!
Stell dir vor, du fährst Samstags bei schönem Wetter raus, ein wenig die Landschaft genießen. Du klappst bei 10°C das Cario zurück, fährst eine extra kurvige Landstraße an und freust dich schon auf ein bisschen Kurven-Spaß. Vor dir fährt ein TT. du denkst gut, kannst das eine oder andere abgucken. Und dann - 50. Vor dem TT fährt ein Opa, in seiner jahrzehntelaten Schüssel und fährt 50! Dabei dürfte man da 100 fahren!
Gut, die Straße ist sehr kurvig und es ist en Waldstück; gut, es ist sein Recht, auf einer kurvenreichen Landstraße 50 zu fahren, wenn er sich nunmal nicht sicher fühlt. Es ist sein Recht, weil es der Straßensicherheit dient. Und weil Landstraßen nunnmal keine Rennstrecken sind.
Hm. Sehen wir’s mal von seiner Seite. Was geht dir durch den Kopf, wenn du auf einer schwierigen Straße fährst und vier(!) Sportwagen fahren hinter dir her? “Ich darf hier langsam fahren und ich fahre langsam”? Oder vielleicht “äh oh uh wo ist der nächste Parkplatz”?
Also ich kenne die Situation; ich bin jahrelang einen Punto mit 50 PS gefahren, davor einen Escort, und mein erstes Auto war ein Golf Diesel mit ca 40 PS. Ich habe genau diese Situation erlebt, und ich habe “uh verfl - müssen die so - nein aaaah eine Haltebucht!” gedacht. Ist für ihn doch viel sicherer, wenn er die Schlange hinter sich los ist. Stell dir mal vor - er bremmst versehentlich mit 50 und die ganze Meute donnert ihm hinten drauf! Aua. Da kann er noch so viel Recht vor Gericht bekommen; aber - in dem Alter sind so Sachen wie “der Ruf” oder “was die Leute denken” wichtig. Was denken denn seine Nachbarn, wenn sie erfahren daß er mit seinem 14-jährigen Opel einen Aufahrunfall mit VIER(!) nagelneuen Sportwagen hatte? Was zu lachen haben sie allemal.
Aber der Herrgott straft die kleinen Sünden ja sofort - als Dank dafür hat mich das Navi auf eine Landwirtschafts-Straße geschickt. Und jetzt ist mein Unterboden mit Kratzern und kleinen Einschlägen übersäht.
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4.3.2007 von Michael Winkler.
Muß Fasching Spaß machen? Ja, definitiv. Es muß, denn anders kann man es wohl nicht ertragen. Also ich würde mich freiwillig unter keiner Holzmaske verstecken, schwere Frauenkleiner (mehrere Garnituren!) anziehen und dann stundenlang auf den Straßen von irgendwelchen Hinterwalddörfern rumspringen! Das müßte schon einen ganz erheblichen Anreiz mit sich bringen!
Aber mal was ganz anderes: was bringt Fasching eigentlich?
In der Evolution unserer Welt muß sich eine Sache schon “rentieren”, damit sie sich langfristig hält. Langfristig, das bedeutet hier “mehr als ein paarmal”, und Fasching - das gibts doch schon ewig, oder? Was also bringt Fasching uns Menschen, daß es sich so lange hält? Und wir Jahr für Jahr all die Krippewellen (dieses Jahr solls Moro sein) und besoffenen Anbaggerversuche ertragen?
Sex, purer Sex. Kein Antrieb in der Menschheit ist so stark wie der Sex - direkt nach dem Selbsterhaltungstrieb. Da macht es doch nur Sinn, daß sich der Fasching - geboren aus dem Selbsterhaltungstrieb, als Vertreibungsmaßnahme von Seuchen, Krankheiten, Winter, gerade über den Sex rechtfertigt?
Und wie ist es den mit den regelmäßigen Sommerfesten, mit Silvester, kurz alle anderen Festen, die so im Laufe des Jahres regional oder überregional stattfinden? Sind diese nicht deshalb so erfolgreich, weil sie die Kontaktaufnahme zwischen den Geschlechtern (und damit den Sex) wesentlich, also für die Evolution von uns Menschen relevant, erleichtern?
Ich wage es kaum zu sagen - ist ganz allgemein “nett zusammensitzen” nicht eigentlich in letzter Instanz eine Anbahnungsmaßnahme für - Sex? Ein wirklich schrecklicher Gedanke, oder?
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4.3.2007 von Michael Winkler.
Jetzt ist es passiert. Das Internet hat mich überrollt. Ich dachte, das passiert erst wenn nein Sohn 10 Jahre alt ist oder so, aber ups, zu spät!
Am Wochenende bin ich über youtube gestolpert. Oder vielmehr - es hat ich gefesselt. Zwei ganze Abende sind drauf gegangen mit Videos gucken. Two chinese boys, Stefan Raab, Angie - sie haben mich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Wie konnte das passieren? Gerade eben haben wir doch “das Web” etabliert, neulich uns drüber moquiert, daß jetzt “jede Firma eine eigene Homepage” hat und überall ne URL stehen muß, und jetzt das!
Ich kann es nur sehr peripher nachvollziehen, warum man sich ein Abo für Handy-Klingeltöne bestellt; SMS-Weltmeisterschaften, da lächle ich drüber und naja, sowas brauchts wohl; LAN-Parties, das ist schon eher was, ja, das macht Sinn, aber - hey mit 14 hätt ich nie, ich sage es nochmal -nie- eine Botschaft auf Video gebannt, und sie öffentlich zugänglich gemacht! Alle Schulkollegen, und auch die A…, die mich immer gehänselt haben, alle können sie sehen! Und sie werden drüber lachen! Die Mädchen werden über mich lachen! Äh, kurz und gut - Katastrophe!
Aber schaut euch das mal an auf youtube! Anscheinend jeder Teenie weltweit muß so ne Video-Botschaft schreiben! Gehört sowas zum guten Ton heute? Muß man das machen?
Wahnsinn. Noch neulich, vor 20 Jahren oder so, habe ich meinem Vater den Videorekorder erklären müssen, oder wurde ich ausgelacht,w eil ich einen eigenen PC hatte; und jetzt? jetzt werde ich von der Technik überrollt. Mit 35. Ich glaube, ich werde alt.
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4.3.2007 von Michael Winkler.
Das ist schon so eine Sache mit den sozialen Umbrüchen auf Kommando. Da draußen scheint es immer wieder Leute zu geben, die die “Veränderung” glatt zur Errichtung eines eigenen Status Quo nutzen.
Nehmen wir Lenin. Er wollte doch eine Welt von Gleichen schaffen, daß Alles Allen gehört, daß kein Einzelner mächtiger ist als der andere - und was passiert? Ein machtbesessener Konservativer übernimmt die Kontrolle, und entartet das Ganze nach seinem Gustus.
Oder nehmen wir Herrn Hartz - er hatte sicher nicht vor, die Schwächsten noch weiter zu schwächen und die Armutsgrenze nach unten zu drücken. Ich kenne Herrn Hartz nicht und die Geschichte fällt ihr eigenes Urteil, aber das unterstelle ich ihm einfach mal.
Gute Vorsätze, beide gescheitert. Woran? Waren sie zu wenig durchdacht? Nehmen wir Hartz - so viele Gremien, so viele Diskussionen, da wird einiges hin-und-hergedacht worden sein; manchmal vielleicht entgegen des ursprünglichen Sinnes des Entwurfes, aber egal - gedacht wurde. Oder wurde zuviel gedacht? Warum hatte dann Lenin langfristig keinen Erfolg?
Ich denke, große Umbrüche, die müssen “im Volk wachsen”, mit kleinen Schritten. Bei beiden Vorhaben fand die Haupt-Handlung jedoch innerhalb weniger Jahre statt! Unser Staat - so dick die Gesetzbücher sein mögen - baut auf zwei Säulen auf. Da wäre einerseits die Stärke des Individuums, und andererseits die soziale Absicherung. Wird eine dieser Säulen angesägt, gerät der ganze Staat ins wanken. In dieser latenten Angst wird immer der Ruf nach einer starken Führung laut, die “weiß wo es langgeht” - verständlich. Da es immer einen Gestrigen in der Führungsriege gibt, also auch im Führungsteam eines Umbruchs, ergibt sich eins aufs Andere.
These Nummer 1 : Je kürzer der Zeitrahmen, desto unwahrscheinlicher und kurzfristiger Erfolg.
Aber was ist denn mit der französischen Revolution? Was mit der Leipziger? Der russischen Perestroika?
All diese Ereignisse hatten eines gemeinsam: das tiefe Bedürfnis zur Veränderung einer breiten Masse an Menschen. Es scheint also so zu sein, daß, je grundlegender das Bedürfnis, und je breiter die Masse an Menschen, die es teilen, desto nachhaltiger ist die Wirkung.
These Nummer 2 : Je höher die Anzahl der Unterstützer, desto wahrscheinlicher und langfristiger ein Erfolg
These Nummer 3 : Je dringender das Bedürfnis, desto wahrscheinlicher und langfristiger ein Erfolg
Wie blockiert man also am effektivsten einen sozialen Umbruch?
Oha. Kann es sein, daß die effizienteste Methode, einen sozialen Umbruch zu stoppen, ist, einen ersten, harmlosen aber effektvollen Schritt umzusetzen, und dann die Sache irgendwie zu blockieren?
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4.3.2007 von Michael Winkler.
Wieder einmal geht mir dieses Big-Bang-Ding durch den Kopf. Sie wissen schon - Urknall, Erschaffung der Zeit,…
Allgemeinhin sprechen die Wissenschaftler vom “Anbeginn der Zeit” - vor dem Urknall “war” also keine Zeit, es macht also keinen Sinn, darüber zu philosophieren. Diskussionen darüber widerlegen Physiker gerne mit der Aussage “vor der Zeit gabs aber keine Zeit! So ist sie definiert!” - aha.
Also nur mal gesunden Menschenverstand angewandt (ja, den gabs vor dem Urknall auch nicht): mal angenommen der Urknall fand statt (da stehen noch ein paar Beweise aus), dann fand er in seiner bisherigen Beschreibung statt unmittelbar BEVOR die Zeit erschaffen wurde. Damit gibt es mindestens einen diskreten Zeitpunkt “danach” (nämlich unmittelbar nach dem physikalischen Anfang der Zeit), und damit ist der Urknall doch dem unterworfen, was wir Menschen mit unserer beschränkten Erfassungsgabe allgemeinhin “Kausalität” nennen - denn vor diesem diskreten Zeitpunkt war der Anbeginn der Zeit überhaupt. Da hilft auch keine Formulierung in die Richtung “Überabzählbarkeit” - irgendwann hat die Zeit begonnen - und damit gibt es auch dieses “Event”.
Gut, dann sind wir uns einig, daß es - losgelöst von dem physikalischen Zeitmodell - ein übergeordnetes Zeitmodell, basierend auf der einfachen Formulierung “davor” und “danach”, ohne Angabe von Einheiten oder absoluten Abständen geben muß. nennen wir sie - Meta-Zeit! Und die Ereignisse zwischen “davor” und “danach” nennen wir - Meta-Zeitpunkte! Das hört sich vielleicht kompliziert an, hilft aber uns Physik-Laien das dumme Grinsen auf dem Gesicht der Physiker abzustellen wenn man von der “Zeit vor dem Urknall” redet.
Nachdem wir also die Zeit-Diskussion so plump ausgehebelt haben - was war denn davor? Was war vor dem Anbeginn der Zeit, was war vor dem Anbeginn des Seins? Noch so ein Widerspruch, der einen in den Wahnsinn treiben könnte.
Ok, egal wie wir uns (bzw. unser Universum) definieren, ob wir nun “sind” oder nur “Hologramme”, irgendwann in der Meta-Zeit muß es einen Meta-Zeitpunkt gegeben haben, bei dem unser Universum (oder vielmehr - die Basis für den Urknall oder der Urknall selbst) aus dem “Nicht-Sein” ins “Sein” gewechselt hat. Es gab also einen Meta-Zeitpunkt, zu dem die Quintessenz, der Äther oder wie man es auch nennen mag, entstand. Und davor in der Meta-Zeit - tja, da war wohl eine Meta-Materie (ja, ich weiß, e=mc^2).
Aber auch die Meta-Zeit muß irgendwan angefangen haben (genausogut könnten wir den Big Bang weg-argumentieren), und vor der Meta-Zeit muß es eine Quintessenz des Meta-Materie gegeben haben. Was hilft uns das ganze also? Gar nichts, absolut nichts, kein bisschen! Es ist zum Mäusemelken, wir verlagern die Diskussion von einer Ebene in eine andere - und haben dasselbe Problem: den Beginn, und was davor war. Element 0, sozusagen.
Da scheint das Problem die Frage selbst zu sein: was war vor dem Anbeginn der Zeit?
Zeit definiert sich bei uns Menschen ja eben gerade als Kausalität, als “davor und danach”. D.h. also, wenn wir von einem Zeitpunkt “vor dem Urknall” reden, dann geht das nicht - der Urknall ist definiert als “Anbeginn aller Kausalität”, als Beginn aller Abfolge. Im Urknall selbst, also in den unendlich kleinen Zeitpunkt, passt eine ganze Ewigkeit an Zeit hinein. Die Zeit selbst beginnt dort. Sie entsteht da, und ist nicht etwa schon schön flüssig wie wir uns das denken, sondern eben erst am entstehen, an manchen Stellen zu schnell, an manchen zu langsam, und an manchen Stellen hat sie sogar Löcher! So wie sich zum “Zeitpunkt” des Urknalls die Materie, die Energie oder deren Grundbausteine konstituieren, so konstituiert sich die Kausalität selbst beim Urknall, und damit gleichzeitig (ähem) die Zeit. Würden wir bis zum Zeitpunkt des Urknalls zurückreisen, so würden wir da nie ankommen, denn die Reise dauerte - egal bei welcher Geschwindigkeit! Sogar bei Überüberüber-SuperDuper-Lichtgeschwindigkeit + 1 - unendlich lange! Oder vielmehr - Teile von Uns würden da ankommen, andere Teile nicht. Denn da sich Zeit und Raum gerade selbst bilden, würde es zwangsweise zu Anomalien und Abkürzungen kommen, von denen Teile unseres Körpers unterschiedlich betroffen wären - und bestimmte Teile würden deshalb beim Urknall ankommen. Aber eben nicht alle Teile, die meisten (schätze ich mal) würden in der Unendlichkeit des Urknalls selbst stecken bleiben. Und zwar nicht wie bei einem schwarzen Loch, sondern noch viel intensiver, diskontinuierlich! Wir würden es also einerseits selbst merken, und andererseits nichts davon mitbekommen.
Zum Zeitpunkt des Urknalls bildet sich nicht nur die Materie und die Energie, sondern auch (!) Raum und Kausalität! Und darum ist die Frage, was denn nun vor dem Urknall gewesen wäre, eine systematisch falsche Frage. Gödel meint dazu “In jedem in sich geschlossenen, logischen System gibt es Aussagen, deren Wahrheitsgehalt nicht entschieden werden kann”. So ist das hier: die Frage, was vor dem Urknall gewesen ist, kann nicht beantwortet werden. Nein, genau genommen kann nicht mal entschieden werden, ob die Frage beantwortet werden kann! Es kann einfach keine Aussage gemacht werden, weil die Logik und die Vernunft als Ableger der Kausalität beim Urknall erst entstanden sind, oder vielmehr, noch nicht da waren. Nein, auch das ist falsch, denn zu Teilen waren sie schon da. Jede Aussage über den Urknall verliert sich im Unendlichen. Jede Aussage über den Urknall ist wahr und falsch, oder nur eines davon, oder alles ein bisschen, weil nichts entschieden werden kann (die Entscheidung ist ja selbst ein kausales Element). Unser Verstand beginnt und endet im Urknall, so ist das. Denken sinnlos.
Das ist wie beim Apfelsaft. Genau genommen enthält schon jeder Apfel kleinste Mengen Alkohol, aber man redet direkt nach der Pressung nicht von Most, sondern von Apfelsaft. Erst wenn der Saft einen bestimmten Alkohol-Anteil hat, redet man von Most. Die Frage ist also nicht “was war vor dem Urknall”, sondern “ab wann können wir Kausalität anwenden, und ab wann wollen wir?” Wir können noch so sehr wollen über den Zeitpunkt vor dem Urknall nachzudenken, wir tun es nicht könnnen, sozusagen. Oder vielmehr: alle Aussagen darüber sind falsch, sogar diese.
Kapiert? Selbst das “kapieren” ist eine kausale Sache. Mann kanns also nicht mal kapieren. Nun aber genug der Gedanken-Exzesse, ich muß auch noch arbeiten.
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4.3.2007 von Michael Winkler.
Hach es ist ein Graus. Manchmal, da muß man lauter Fragen beantworten, und man geht in Zeitlupe. “Ich habe doch diesen Termin, den muß ich halten! Und nein, ich will deine Frage nicht beantworten! Nein, das habe ich dir schon letzte Woche erklärt, das geht so nicht, nein ich erklär dir jetzt nicht wieso! Lies gefälligst das Manual! Wo das liegt? Im Internet, im INTERNET! …aaaaaaaah LASS ICH DOCH IN RUHE MANN!” Und weg ist der Gedanke, der geniale Einfall, den ich gerade hatte, der uns WOCHEN an Arbeit gespart hätte - zum aus-der-Haut-fahren!
Und dann steh ich plötzlich selbst vor dem großen Fragezeichen, dieser idiotischen Wissenslücke, für die ich mich eigentlich watschen könnte und mich ärgere, daß ich DAS nicht weiß. Ich geh’ also rüber zum Fachidioten meiner Wahl und tue “es”, das Undenkbare, das Schreckliche - ich verschwende seine Zeit mit einer Frage, die er als total offensichtlich und auf der Hand liegend betrachten muß … ich weiß in diesem Moment - ich halte ihn von der Arbeit ab, reiße ihn aus den wichtigsten Gedankengängen, und er hält vielleicht seinen Termin nicht! Und alles wegen dieser EINEN-DUMMEN-FRAGE…
Aber genau das macht doch ein Team aus! Bei einem Team geht es doch darum, nicht nur die Stärken zu additieren, sondern auch die Schwächen auszugleichen! Wieviel Zeit verlieren wir durch gestellte Fragen, und wieviele durch eben nicht gestellte Fragen? Geht es nicht auch darum, Fragen zu beantworten, damit der Fragensteller weiterRENNEN kann? Da verliert vielleicht ein Team-Gefährte einen Gedanken, vielleicht sogar einen wichtigen Gedanken. Aber der andere wird über einen ganzen Berg an Fragen gehoben, mit nur einer einzigen Antwort!
Und darum beantworte ich Fragen gerne. Ich mag es sogar, wenn mich Leute mit Fragen von der Arbeit “abhalten”! Denn ich weiß, das Gesamt-Team macht durch diese eine Frage mehr Fortschritt als das mit einem un-unterbrochenen Gedanken je möglich hätte sein können! Vielleicht gibt es dumme Fragen (zumindest habe ich selbst da mal ein paar wirklich dumme Fragen gestellt…) - aber das heißt nicht, daß sie nicht ihren Nutzen hätten. Offene Fragen sind wie Schluchten auf der Luftlinie in Richtung Team-Ziel; und den Umweg, den spar’ ich meinem Team doch gerne!
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