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Team up! Self down ?!?
Dieser Eintrag stammt von Michael Winkler Am 4.3.2007 @ 23:03 In My Way | Keine Kommentare
Hach es ist ein Graus. Manchmal, da muß man lauter Fragen beantworten, und man geht in Zeitlupe. “Ich habe doch diesen Termin, den muß ich halten! Und nein, ich will deine Frage nicht beantworten! Nein, das habe ich dir schon letzte Woche erklärt, das geht so nicht, nein ich erklär dir jetzt nicht wieso! Lies gefälligst das Manual! Wo das liegt? Im Internet, im INTERNET! …aaaaaaaah LASS ICH DOCH IN RUHE MANN!” Und weg ist der Gedanke, der geniale Einfall, den ich gerade hatte, der uns WOCHEN an Arbeit gespart hätte - zum aus-der-Haut-fahren!
Und dann steh ich plötzlich selbst vor dem großen Fragezeichen, dieser idiotischen Wissenslücke, für die ich mich eigentlich watschen könnte und mich ärgere, daß ich DAS nicht weiß. Ich geh’ also rüber zum Fachidioten meiner Wahl und tue “es”, das Undenkbare, das Schreckliche - ich verschwende seine Zeit mit einer Frage, die er als total offensichtlich und auf der Hand liegend betrachten muß … ich weiß in diesem Moment - ich halte ihn von der Arbeit ab, reiße ihn aus den wichtigsten Gedankengängen, und er hält vielleicht seinen Termin nicht! Und alles wegen dieser EINEN-DUMMEN-FRAGE…
Aber genau das macht doch ein Team aus! Bei einem Team geht es doch darum, nicht nur die Stärken zu additieren, sondern auch die Schwächen auszugleichen! Wieviel Zeit verlieren wir durch gestellte Fragen, und wieviele durch eben nicht gestellte Fragen? Geht es nicht auch darum, Fragen zu beantworten, damit der Fragensteller weiterRENNEN kann? Da verliert vielleicht ein Team-Gefährte einen Gedanken, vielleicht sogar einen wichtigen Gedanken. Aber der andere wird über einen ganzen Berg an Fragen gehoben, mit nur einer einzigen Antwort!
Und darum beantworte ich Fragen gerne. Ich mag es sogar, wenn mich Leute mit Fragen von der Arbeit “abhalten”! Denn ich weiß, das Gesamt-Team macht durch diese eine Frage mehr Fortschritt als das mit einem un-unterbrochenen Gedanken je möglich hätte sein können! Vielleicht gibt es dumme Fragen (zumindest habe ich selbst da mal ein paar wirklich dumme Fragen gestellt…) - aber das heißt nicht, daß sie nicht ihren Nutzen hätten. Offene Fragen sind wie Schluchten auf der Luftlinie in Richtung Team-Ziel; und den Umweg, den spar’ ich meinem Team doch gerne!
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